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Newsletter vom 21.06.2019

 

Bündnis 90 / Die Grünen befinden sich derzeit im Höhenflug und stellen im Deutschlandtrend derzeit stärkste Partei noch vor der CDU dar. Klima– und Umweltschutz verbunden mit ökologischer Lebens­weise sind prägendes Markenzeichen, während die Christdemokraten auf Wirtschaftswachstum und die Genossen auf soziale Gerechtigkeit setzen.

Wenn viele Bürgerinnen und Bürger nun Die Grünen wählen, trauen Sie damit der Partei nicht zwangs­läufig eine bessere Regierungsarbeit zu, sondern drücken damit eine Hoffnung aus, dass diese Partei für das zentrale Thema Klima– und Umweltschutz Lösungen parat hält. Mehr dazu im Schlusslicht.

 

SolarMax hat zur Intersolar eine neue einphasige Wechselrichtergeneration vorgestellt: 2000SP bis 5000SP. Die Geräte sind ab sofort lieferbar. Die neue SM-Preisliste finden Sie im Anhang.   

SolarMax 2000SP bis 5000SP - das Powerpaket für private und leistungsstarke PV-Anlagen

in den Leistungsstufen: 2.000W, 2.500W, 3.000W, 3.600W, 4.000W, 4.600W, 5.000W

Die Pluspunkte der neuen Geräteserie: Höchste Wirkungsgrade bei maximaler Flexibilität in der Auslegung. Strangwechselrichter mit bis zu 97,5% Wirkungsgrad, bis zu 2 unabhängige MPP-Tracker und einem weiten Eingangsspannungsbereich.

Datenkommunikation über integriertes WLAN, LED-Statusleuchte am Gerät (optional erhältlich: GPRS-Modul und RS485-Schnittstelle)

Mit 12,8 kg ist das Gerät ein echtes Leichtgewicht. Schnelle Montage durch Montageschiene, einfa­che Inbetriebnahme über die App MaxLink. Kostenfreie Überwachung mit der MaxLink App im Onli­ne Portal. Und das Beste daran: die neuen WR sind deutlich günstiger als die Vorgängermodelle.

Als weitere Serviceleistung bietet SolarMax kostenfreie Unterstützung bei Schulungen, Projektun­terstützung und Auslegung. Garantie: 5 Jahre (optional 10 Jahre)

SolarMax 5000SP 

 

(Schlusslicht, Fortsetzung)

Das Umfragehoch für die Grünen ist daher getrieben von der Hoffnung auf Antworten, die CDU und SPD nicht liefern können und hat interessanterweise bei den anderen Parteien nun einen „Wettbewerb“ um immer neue Vorschläge zur Klima- und Umweltpolitik in Gang gesetzt. Der Ver­such, dadurch Wählerstimmen zurückzuholen, dürfte wohl eher aus der Not als aus der Überzeu­gung geboren sein. Klima- und Umweltschutz ist populär, also springt man auf den Zug auf. Die Nachhaltigkeit eines solchen Verhaltens konnten wir in den vergangenen Jahren ja beobachten.

Ich behaupte mal, dass weder CDU, SPD noch FDP ein ernsthaftes Interesse an der Thematik ha­ben, von der AfD mal ganz zu schweigen. Also dürfte auch in Zukunft von den sogenannten etablier­ten Parteien in dieser Richtung nicht viel zu erwarten sein.

Die CDU wirbt derzeit für die Einführung einer CO2-Steuer. Nun sind Steuererhöhungen bei den Bürgern nicht gerade beliebt. Zudem ist der Effekt, damit aktiven Klimaschutz zu leisten eher margi­nal. Produkte, die CO² erzeugen, sollen durch die Steuer verteuert werden (z.B. Benzin, Heizöl, Erd­gas), klimafreundliche Technologien könnten im Gegensatz dazu günstiger angeboten werden. Un­term Strich dürfte es jedoch nur eine verkappte Steuerbeschaffungsmaßnahme sein, die, einmal ein­geführt, auf Jahre wieder zusätzliche Steuereinnahmen generiert, aber keinen aktiven Klimaschutz darstellt. Man könnte die CO²-Steuer auch in anderer Richtung weiterdenken und der CDU unterstel­len, dass nach Einführung der Steuer von Wirtschaft, Industrie und Verkehr möglichst hohe und ver­steuerbare CO²-Emissionen generiert werden, damit die Steuereinnahmen sprudeln.

Als vor 20 Jahren von der rot-grünen Bundesregierung die Ökosteuer eingeführt und 15 Cent plus MwSt auf den Benzinpreis aufgeschlagen wurden, erhoffte sich die damaligen Politiker eine Len­kungswirkung hin zu umweltfreundlichen Technologien. Die Wirkung war jedoch gleich Null. Immer­hin wird damit heute unser Rentensystem mitfinanziert. Die Frage, warum die Steuer aber immer noch Ökosteuer heißt und noch immer erhoben wird – auch wenn sie keine ökologische Wirkung hat – kann wohl allein unser Finanzminister beantworten.

Mit der europaweiten Einführung des CO²-Zertifikatehandel im Jahr 2005 glaubte man ein Instru­ment zur CO²-Reduzierung entwickelt zu haben. Die Bepreisung krankte schon daran, dass man für energieintensiven Unternehmen Ausnahmen gestattete und Zertifikate teilweise kostenlos zuteilte. Dies führte zu einem Überangebot an Zertifikaten auf dem Markt verbunden mit einem starken Preis­verfall.

Die Obergrenze der Gesamtemissionen war viel zu großzügig festgelegt worden. Aufgrund des Überangebots gab es die Rechte noch 2013 für unter 2,50 Euro zu haben. Für Unternehmen fehlte somit der Anreiz, die Emissionen herunterzufahren. Der Klimaschutz lief ins Leere.

Dass Maßnahmen zur Minderung des weltweiten CO²-Ausstosses dringend erforderlich sind, ist un­bestritten. Eine Wirkung erzielen sie jedoch nur dann, wenn sie weltweit umgesetzt werden. Doch von weltweiter Einigkeit sind wir weit entfernt. Selbst wenn einzelne Staaten ihre selbst gesetzten Klimaschutzziele einhalten, wird das für das Klima insgesamt keine bedeutende Wirkung haben. Die Schmerzgrenze zum aktiven und nachhaltigen Gegensteuern ist noch nicht erreicht. Wird sie er­reicht, ist Gegensteuern bereits zwecklos.

Ob „Grüne“ Parteien in absehbarer Zeit ein weltweites Umdenken initiieren können mag ich bezwei­feln. Maßnahmen, um der  Erderwärmung entgegenzusteuern sind aber nur auf internationaler Ebe­ne wirksam. Auf nationaler Ebene werden sie nicht mehr als Vorbildcharakter haben, aber weitestge­hend wirkungslos bleiben.